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Gut gerüstet als Brau- und Getränketechnolog:in EFZ 

In der beruflichen Grundbildung lernen Brau- und Getränketechnologen:innen EFZ wie aus Ideen und entsprechenden Rezepturen einzigartige Biere und Getränke entstehen – mit modernster Technik, Kreativität und Leidenschaft fürs Handwerk. 

Brauen, destillieren, mosten – die Arbeit von Brau- und Getränketechnologen:innen ist vielfältig und anspruchsvoll. Von der Qualitätsprüfung der Rohstoffe über die Steuerung der Produktions- und Abfüllprozesse bis zur finalen Kontrolle des Produkts: Vernetztes Denken und ein gutes Gespür für Prozesse sind gefragt.


Stark und modern an der Basis 

Seit Sommer 2025 wird das Berufsfeld Lebensmitteltechnologie neben den bisherigen Berufen Lebensmitteltechnolog:in EFZ und Lebensmittelpraktiker:in EBA durch die neu organisierte Ausbildung Brau- und Getränketechnolog:in EFZ mit den Schwerpunkten Bier oder Getränke  ergänzt. Sämtliche Berufe wurden praxisnah neugestaltet und stärker auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt. Besonders die Themen Qualitätssicherung und Prozessoptimierung erhalten mehr Gewicht – als Antwort auf neue gesetzliche Vorgaben und nachhaltige Produktionsentwicklungen. Der Lehrgang Brau- und Getränketechnolog:in EFZ nutzt gezielt die Synergien der beiden weiterbestehenden Schwerpunkte Bier und Getränke. Der Ausbildungsalltag orientiert sich noch stärker an den realen Abläufen der Getränkebranche. An den Berufsschulen wird kompetenzorientiert und berufsbezogen unterrichtet. Zusätzliche überbetriebliche Kurse vervollständigen die Ausbildung der rund zwei Dutzend Lernenden, die ihre Ausbildung als Brau- und Getränketechnolog:in EFZ begonnen haben.


Brau- und Getränketechnolog:innen EFZ im Schwerpunkt Bier befassen sich während eines überbetrieblichen Kurses mit dem Anbau von Hopfen.
Brau- und Getränketechnolog:innen EFZ im Schwerpunkt Bier befassen sich während eines überbetrieblichen Kurses mit dem Anbau von Hopfen.

Solide Grundlage mit attraktiver Weiterbildung 

Nach der Ausbildung besteht neu die Möglichkeit, in einem weiteren Betrieb eine verkürzte Zusatzlehre von einem Jahr zu absolvieren und so ein zweites Fähigkeitszeugnis im gleichen Berufsfeld zu erlangen. Zudem stehen den Absolvierenden zahlreiche Weiterbildungswege offen – von der höheren Berufsbildung über das eidgenössische Diplom bis hin zu Studiengängen an Fachhochschulen oder der ETH über Berufsmaturität oder Passerelle. Ein wichtiger Vorteil auf dem heutigen Arbeits- und Ausbildungsmarkt. 

Die neue Grundbildung ist das Ergebnis einer durch den Bund in Auftrag gegebenen regelmässigen Überprüfung von bestehenden Grundbildungen. In der Arbeitsgruppe unter der Federführung der Arbeitsgemeinschaft Lebensmitteltechnologen (AG LMT) waren Expertinnen und Experten der hiesigen Getränkeindustrie vertreten. So ist ein Ausbildungsprofil entstanden, das Tradition und Innovation verbindet – und junge Talente fit macht für die Zukunft einer genuss- und verantwortungsvollen Branche.

 

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